Wohnbauförderung 2016

Kennen Sie die Brochure „Maßnahmen zur Wohnbauförderung“?
(Antrag 2016: Antrag SPD Grüne FWV WIR Linke aus 2016)
(Beschluss 2017: Zahlen Daten und Fakten der Stadtverwaltung)

  1. Urbane Quartiere -> im Klartext: maximale Nachverdichtung
  2. Reduzierung der Stellplatzverpflichtung von 1,25 auf bis zu 0,4
  3. großstädtische Silhouette -> im Klartext: Hochhäuser
  4. Sozialer Wohnungsbau

1) Urbane Quartiere -> maximale Nachverdichtung

– Gesetzliche Obergrenze vollumfänglich ausschöpfen
– Weniger Flächenverbrauch durch hohe Ausnutzung
– Hohe Verdichtung

2) Reduzierung der Stellplatzverpflichtung von 1,25 auf bis zu 0,4

-„„ Innenstadtlage (5 km Radius vom Marktplatz):   1,00 Stellplätze pro Wohnung.
„„- Stadtmitte (1 km Radius vom Marktplatz):   0,80 Stellplätze pro Wohnung.
„„- Gute ÖPNV-Anbindung (Radius 300 m, 4 Fahrten/Stunde):    Abschlag: – 20 %.
„„- Kleine Wohnungen unter 60 m² Wohnfläche:    Abschlag: – 20 %.
„- Öffentlich geförderter Wohnraum:    Abschlag: – 20 %.

3) Großstädtische Silhouette – Die neue Skyline mit den geplanten Hochhäusern

Das GWG Gebäude war der kleine Anfang. Viele neue und sehr mächtige Bauten werden derzeit gebaut oder geplant:

Hochhaus Stuttgarter Tor (Unter den Linden)

18 Stockwerke
64 m Höhe

Hochhaus Hamburg Mannheimer (AOK Knoten)

15 Stockwerke
51 m Höhe

Hochhaus Hotel bei der Stadthalle

2.500 m2 Grundfläche
50 m Höhe

Hochhaus beim Fernmeldeamt

? Stockwerke

Reutlingen plant Hochhäuser

 

4) Sozialer Wohungsbau – Barbara Bosch im NachtCafe

– Investoren schaffen sozialen Wohnungsraum? (Das ist leider ein Widerspruch in sich.)
Nach 15 Jahren läuft die Mietbindung aus, und dann kann sich der Mieter die neue Miete nicht mehr leisten. Die alten Mieter müssen ausziehen und die Investoren besitzen eine Wohnung in schöner Stadtlage.
-> Das ist nicht nachhaltig! Das kann nicht lange gut gehen!

– Vielmehr gefällt mir die Meinung von Prof. Günter Rausch